21 | 11 | 2017
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Einer der Höhepunkte des Tages der offenen Tür der Feuerwehr Aschendorf war die Präsentation von Küchenbränden, bei der die Flammen hochstoben. Foto: Feuerwehr

Mit einem lauten, tiefen Bollern kommt der Magirus Rundhauber um die Kurve und biegt in die Poststraße in Aschendorf ein. Das laute Rumpeln des 150 PS starken Dieselmotors hinterlässt bei den kleinen und großen Besuchern staunende Blick. Die Schlange der Menschen, die mit dem 1967 gebauten Löschfahrzeug mitfahren wollen ist lang am vergangenen Sonntag in Aschendorf, beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr. Der Feuerwehr-Förderverein hatte die historischen Fahrzeuge an der Ecke Molkereistraße und Poststraße aufgestellt und viele Gäste warfen einen interessierten Blick in die teils mehr als 60 Jahre alten Vehikel. „Wir sind froh, dass sich so viele Ehrenamtliche gefunden haben, den Tag der offenen Tür zu gestalten – wie zum Beispiel der Förderverein“, sagt Papenburgs Stadtbrandmeister Josef Pieper. Besonders gefreut haben sich die mehr als 100 ehrenamtlichen Helfer über die vielen Gäste in der Zeit von Sonntagmittag bis in den Abend hinein. „Es waren gut 2000 Besucher da. Das ist wirklich eine tolle Bilanz“, sagt Pieper.

 

Während viele Besucher gerne einmal mit dem Magirus Rundhauber von 1967 mitfahren wollen, zieht eine große Feuersäule vor dem Gerätehaus die Blicke der Gäste auf sich. Zwei Feuerwehrleute erklären dabei gerade, wie man am besten einen Fettbrand in der Pfanne löscht, nicht mit Wasser. „Wenn die Pfanne in der Küche brennt, solltet ihr das nicht machen“, sagt ein Feuerwehrmann, der mit Abstand sieht, wie ein voll ausgerüsteter Kamerad aus einem kleinen Behälter Wasser in den Fettbrand gibt. Mit einem lauten Zischen stiebt das Feuer fast zwei Meter hoch. „Ah“ und „Oh“ entfährt es den Mündern der Kinder und auch mancher Erwachsene erschrickt ein wenig. Besser sei es, einen solchen Brand zu löschen, in dem man einen Deckel auf die Pfanne lege, „damit das Feuer keine Luft mehr bekommt“, erklärt der Feuerwehrmann. Ein paar Meter weiter können die großen und kleinen Besucher selbst ein Strahlrohr, also einen Feuerwehrschlauch, in die Hand nehmen und verschiedene Ziele „umspritzen“. Außerdem gibt es Dosenwerfen, eine Hüpfburg, eine Bastelecke, einen Stand zum Kinderschminken, einen Getränkestand, eine Bratwurstbude und vieles mehr.

„Ohne die Arbeit der Feuerwehrkameraden, des Fördervereins, der Jugendfeuerwehr, des Malteser Hilfsdienstes, des Kindergartens St. Amandus und des Fördervereins der Amandusschule wäre das alles nicht möglich gewesen. Aber bei einem solchen Event packen in Aschendorf alle mit an“, sagt auch ein sichtlich stolzer Ortsbürgermeister. Friedhelm Führs weist zugleich auf das Ziel des Tages der offenen Tür der Feuerwehr Aschendorf hin. „Natürlich sollen alle heute ihren Spaß haben, aber zugleich sollen alle Besucher auch lernen, wie man sich im Notfall richtig verhält.“ Außerdem sei die Feuerwehr immer auf der Suche nach weiteren ehrenamtlichen Helfern. „Besser als mit einem solchen Tag kann man die Faszination, die vom Feuerwehrwesen ausgeht, nicht vermitteln“, ist sich Führs sicher.

Diese Einschätzung teilen auch Ortsbrandmeister Hermann Göken und Mirco Krange, sein Stellvertreter. „Wir haben uns lange auf diesen Tag vorbereitet und freuen uns, dass das Wetter mitgespielt hat und so viele Leute sich für unser Ehrenamt interessieren“, sagt Göken. Er lenkt seinen Blick noch einmal in den Himmel über der Molkereistraße. Dort ist die Drehleiter des Mercedes DL 23-12 voll ausgefahren und im Wind weht das Banner der Feuerwehr Aschendorf. „Es ist toll, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat – und wir haben von den vielen Besuchern nur lobende Worte und Anerkennung erhalten. Das motiviert noch einmal zusätzlich“, fügt Kranke mit einem Lächeln hinzu.

 

Bericht: www.papenburg.de

 

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